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Flüchtlingshilfe in St. Margareta

Etwa 600 Menschen auf der Flucht, sind neue Nachbarn in Gerresheim geworden und wohnen jetzt in städtischen Flüchtlingsunterkünften an der Heyestraße, an der Manthenstraße, an der Karlsbaderstraße und an der Blanckertzstraße. Die Kinder besuchen Kindertagesstätten und Schulen in unseren Stadtteilen Gerresheim und Knittkuhl. Seit Mitte Januar gibt es eine Wohngruppe mit 8 unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen (14 – 17 Jahre) in Gerresheim.

Sie sind geflüchtet, weil sie sich nach einem menschenwürdigen Leben ohne Bedrohung und Verfolgung sehnen. Sie haben fast alles zurücklassen müssen, z.B. die vertraute Umgebung, Freunde und Verwandte. Sie alle haben auf der Flucht furchtbare Dinge erlebt. Manche Familien wurden auf der Flucht auseinandergerissen. Jede Sicherheit ist verloren, einen normalen Alltag gibt es nicht mehr.

Sie alle hoffen auf eine sichere und friedliche Zukunft in Deutschland, obwohl sie in ein fremdes Land kommen und dessen Sprache nicht sprechen. Doch die Ungewissheit bleibt: Wovon werden wir leben? Wer wird uns helfen?

Für diese Menschen wollen wir Unterstützung anbieten. Um den Flüchtlingen zu helfen, möglichst schnell mit den neuen Verhältnissen in Deutschland und Düsseldorf zurecht zu kommen, engagiert sich die Gemeinde St. Margareta in der Flüchtlingshilfe unter der Zielsetzung „Integration zusammen leben“. Sie wird unterstützt durch die Bürgerstiftung Gerricus, die durch eine großzügige Spende die Stelle der Koordinatorin Flucht und Asyl, sowie durch weitere Spenden Projekte zur Integration, finanzieren kann. Dank der Hilfe von vielen Ehrenamtlichen ist es möglich, Sprachkurse zu organisieren, eine Ausgabestelle für gespendete Kleidung und Hausrat zu betreiben, Lotsendienste für Besuche bei Behörden oder beim Arzt anzubieten. Und nicht zuletzt in regelmäßigen Begegnungs-Cafés, Impulse für ein Zusammenleben zu geben und von dort aus beispielsweise gemeinsames Kochen, Näh-Workshops oder Angebote für die Lesekompetenz anzustoßen.